Wie sieht der Ladenbau von morgen aus?

— Mit Liebe zum Detail —

Der Ladenbau ist auf den ersten Blick ein Thema für Architekten oder Designer, die sich für den Innenausbau von Shops beschäftigen. Tatsächlich aber tut sich hier ein Feld auf, das ein weit breiteres Publikum als nur die Spezialisten anspricht. Ladenflächen bieten einen ganz besonderen Raum. Seine Gestaltung entwickelt sich gerade rasant. Dabei gibt es zwei Tendenzen. Dem gesellschaftlichen Trend zur Digitalisierung auf der einen Seite steht die Entwicklung zur Gestaltung und Pflege eines Raums mit einer ganz besonderen Optik und sinnlichen Qualität gegenüber. Aber wie weit lässt sich der Einkauf überhaupt digitalisieren und wie werden wir in Zukunft einkaufen?

 

Was tut sich im Marktsektor Ladenbau?

Der Ankauf von Ladenfläche steigt Jahr um Jahr weiter. Aufgrund des Trends zur Digitalisierung könnten Verbraucher möglicherweise erwarten, dass tatsächliche Ladenflächen abnehmen. Wie sich zeigt, ersetzt der Onlinekauf das reale Kauferlebnis jedoch keineswegs. An vielen Stellen werden digitale Einkäufe sogar mit bestehenden Läden verbunden. Das beginnt bei der Supermarktkette, die eine Onlinebestellung ermöglicht. Doch in Zukunft könnten solche Verbindungen noch gestärkt werden. In Seoul gibt es bereits virtuelle Läden in U-Bahn-Stationen. Hier können Verbraucher an einer gedruckten Regalwand das Abbild gewünschter Produkte per Handy ordern. Anschließend bekommt der Kunde die gewünschte Bestellung nach Hause geliefert. Diese Version der Bestellung sorgt für große Bestellmöglichkeit auf kleinem Raum: Es reicht eine einfache Plakatwand. Aber bietet diese auch das Kauferlebnis, das sich Verbraucher von einem Laden wünschen?

 

Wie wird sich das Kaufen in Zukunft verändern?

Das sinnliche Kauferlebnis wird ein virtueller Shop, wie es ihn in Seoul gibt, kaum ersetzen können. Während auch in der U-Bahn nur Lebensmittel für den Alltagsgebrauch bestellt werden, sieht es bei dem Einkauf von Mode oder Möbel, Schuhen oder Wohnaccessoires, Waren vom Juwelier, Optiker oder kulinarischen Köstlichkeiten nämlich schon wieder ganz anders aus. Hier möchten die Verbraucher testen, wie eine Ware sich auch gut anfühlt und ob sie passt. Bei Schuhen oder Mode ist dies wörtlich zu verstehen. Aber auch beim Kauf von anderen Produkten spielt die haptische Qualität eine wichtige Rolle. Der Innenausbau der Gegenwart bietet dieses Kauferlebnis. Der Spaziergang durch die Warenauslage und das Kaufen im echten Laden wird von den Menschen zu sehr geschätzt als dass sie diesen vernachlässigen würden. Der Gang in das Kaufhaus verschafft Menschen Glücksgefühle.

 

Wie kann die Innenarchitektur die Glücksgefühle beim Einkaufen bestärken?

Um diese Qualitäten zu stärken, entwickelt sich der Ladenbau gegenwärtig weiter. Eine optimale Präsentation bietet hier aber nicht nur den Vorteil sinnlicher Erfahrung. Sie sorgt auch dafür, dass die Kunden das bestmögliche Produkt einkaufen. Wie sich gegenwärtig abzeichnet, wird das Kaufhaus der Zukunft sich beim Innenausbau einen Trend aus dem Museum zu Nutze machen. Das Kuratieren ist derzeit in aller Munde. Damit ist die bewusste Auswahl bestimmter Dinge und ihre Inszenierung in einem Raum gemeint, der so gestaltet wird, dass die Dinge darin optimal zu Geltung kommen. Ein Kurator wählt dazu bewusst aus – in Bezug auf die ausgestellten Dinge wie auch bei der Gestaltung des Raums.

 

Innenarchitektur kombiniert unterschiedliche Gestaltungselemente

Der Trend zum kuratierten Raum wird in den Kaufhäusern der Zukunft für einen bewusst inszenierten Raum sorgen. Schreinerei, Möbelbau und Lichttechnik werden hier für eine gelungene Optik im Raum miteinander zusammengebracht. Vom Juwelier über das Fachgeschäft bis zum normalen Supermarkt werden in der Gegenwart bereits unterschiedliche Ansprüche kombiniert. Der Raum veranschaulicht hier jedoch eine künstlerisch ansprechende Idee und ist weit mehr als nur ein Sammelsurium. Der Innenausbau sorgt dafür, dass durch einen flexible Schreinerei und gezielten Möbelbau der Raum immer wieder verändert werden kann.

 

Fazit

Nicht nur die Optik der einzelnen Ware, auch die Präsentationsform des gesamten Raums wird beim Ladenbau der Zukunft eine besondere Rolle spielen. Wenn Kunden hier kaufen, werden sie in eine künstlerisch gestaltete Welt geführt. Diese räumliche Optik kann dazu führen, dass nicht nur eine Sache, sondern auch bewusste Kombinationen aus verschiedenen Waren eingekauft werden.

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